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Sport- und Outdoor News

Radfahren im rasanten Tempo mit Pedelec

Sommer mit einem Elektrorad genie├čenParkplatznot, Stau und volle Bahnen veranlassen viele Großstädtler dazu, auf das Fahrrad umzusatteln. Das Auto ist zwar nach wie vor des Deutschen liebstes Fortbewegungsmittel, doch das Fahrrad ist nahe dran, dem großen Vierräder den Rang abzulaufen. Jeder vierte Deutsche fährt mehrmals in der Woche mit dem Rad. Bis zu 50 Kilometer pro Woche und damit rund 2600 Kilometer pro Jahr werden von mehr als die Hälfte der Deutschen (68 Prozent) mit dem Rad zurückgelegt. Das Rad ist Autoersatz, beliebte Outdoor-Sportart und ein gern genutztes Fortbewegungsmittel für kurze Wege in einem. Gesundheit, Umweltfreundlichkeit, Kostenersparnisse und Schnelligkeit im Verkehr sind die häufigsten Beweggründe dafür, warum die Deutschen auf das Rad steigen. Hauptsächlich gefahren wird auf normalen Rädern mit Nabelschaltung, Mountainbikes, Trekking- und Touringbikes. Zunehmend setzt man beim Radfahren auf Fahrräder mit elektrischer Unterstützung. 380.000 Pedelecs wurden im Jahr 2012 verkauft, mittlerweile liegt der Anteil bei mehr als 1,3 Millionen auf den deutschen Straßen. Dabei werden die Elektroräder nicht mehr nur als Öko-Mobil, sondern als kultiges Lifestyle-Objekt gehandelt.
 

Pedelec Modelle für verschiedene Bedürfnisse

Mit einem flotten Pedelec können normale Radfahrer wie echte Radsportler in die Pedale treten, ohne sich genauso wie diese anstrengen zu müssen. Bis zu 25 Kilometer pro Stunde kann man mit einem Pedelec erreichen. Pedelecs gehören zur Gattung der Elektrofahrräder, sind aber von den nochmals schnelleren E-Bikes zu unterscheiden. Während bei einem Pedal Electric Cycle noch die eigene Muskelkraft zum Einsatz kommt und die elektrische Unterstützung über das Treten aktiviert wird, fährt man bei einem E-Bike auch ganz ohne Kraftaufwendung über eine Steuerung am Gasgriff. Pedelecs fahren in der Regel bei einer Leistung von maximal 250 Watt, andere Modelle kommen sogar auf eine Leistung von 500 Watt. Pedelecs werden je nach Geschwindigkeit und Verwendungszweck in vier Modelle unterteilt:
 
  • City-Hooper, Komfort- bzw. Stadtpedelecs für kurze Strecken, wie Stadt- oder Einkaufstouren.
  • Touren- oder Trekking-Pedelecs für lange Strecken.
  • MTB Pedelecs - die Mountainbikeversion von Hardtail bis zu Fully für das sportliche Fahren im Gelände.
  • Speed-Pedelec (S-Pedelec) bzw. E-Bike mit einer Motorleistung von 45 Stundenkilometern für das schnellstmögliche Vorankommen.

Pedelecs der ersten drei Kategorien übersteigen die maximale Geschwindigkeit von 25 km/h nicht. Ab diesem Tempo schaltet der Motor automatisch ab. Diese Pedelec-Modelle werden in Europa als normales Fahrrad betrachtet und sind entsprechend zulassungsfrei. Anders sieht es bei den S-Pedelecs aus. Wegen den höheren Geschwindigkeiten sind die E-Bikes zulassungs- und versicherungspflichtig wie ein Mofa. Das heißt für das Fahren eines E-Bikes werden ein Helm, ein Mofa-Führerschein der Klasse M und ein Versicherungskennzeichen benötigt. Mit einem E-Bike darf man sich außerdem nur auf der Straße, nicht jedoch auf dem Radweg bewegen. Berufspendler und technikbegeisterte Freizeitfahrer kommen mit diesem HighTech-Speedrad auf ihre Kosten. Wer im Alltag und beim Sport selbst noch die Pedale bedienen möchte, ist demgegenüber je nach Streckenlänge und -formation mit einem der ersten drei Pedelecs gut bestellt. Weitere Informationen kann man sich hier holen.


Fotoquelle: Outdoor Momente